Update Fakeshop 
Samstag, März 14, 2026, 11:01 - Sonstiges
gepostet von Nils
Der Hoster Shopify hat reagiert und den Shop offline genommen.
Ich habe über das tolle Tool https://acidtool.com herausgefunden, bei wem die Seite registriert war (ein kleiner Anbieter in Arizona) und wo sie geohostet war (shopify).

Danke 💓

Die Anzeige bei der Polizei war sinnlos, man teilte mir am Telefon mit, dass man da keine handhabe habe. Ausserdem wisse man nicht wie man an die Informationen komme... Digitalexperten 👍.

Auch Google hat eine Fraud Meldungs Seite, bei der ich den Fake Shop gemeldet habe. Und auch sehr wertvoll war die Verbraucherzentrale, bei der man checken kann, wie vertrauenswürdig ein Shop ist.

Danke an alle, die daran interessiert waren 👏


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Achtung Fake Shop 
Mittwoch, März 11, 2026, 12:01 - Sonstiges
gepostet von Nils
ACHTUNG ACHTUNG


In unserem Namen wird ein FAKESHOP betrieben.

AUF KEINEN FALL BEI SAMEN-ANDREAS. COM BESTELLEN

BETRUG!




Auch wenn unser Name und unsere Adresse dort steht: Wir haben nichts damit zu tun

Eine Anzeige wurde erstellt
Onlinewachen-Az. 2026-0311-1200-9088


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Warum Traditionsgeschäfte in den Innenstädten schließen 
Samstag, November 15, 2025, 16:08 - Sonstiges
gepostet von Nils
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/traditionsgeschaefte-schliessung-einzelhandel-100.html

Lesenswerter Artikel in der Tagesschau -> was vergessen wurde sind die abartigen Mieten in den Innenstädten, die ein Handel mit 'normalen' Gütern unmöglich machen.
Das Beispiel an unserem Haus: in diesen Laden wurde, seit ich hier bin (30 Jahre) von seiten des Vermieters 0 € (in Worten NULL) investiert.
Die Miete ist von 2500 DM auf 4300 € gestiegen.
Leider haben sich die Umsätze nicht vervierfacht. Außerdem explodieren alle Nebenkosten.

Also können sich nur Läden etablieren, die entweder Schrott für $$$ verkaufen (Swarofski, etc.) oder sogenannte Flägschipstores. -> Läden die per se keien Gewinn realisieren müssen, da sie als Markenbotschafter in guten Lagen fungieren sollen.
Kommt jetzt noch eine restriktive Verkehrspolitik seitens der Stadt hinzu (inkl. marodem ÖPNV) wird es eng um den 'inhabergeführten Fachhandel'

Wir kämpfen weiter und hoffen auf eine Wende.
Don Quichotte läßt grüßen

Euer Samenandi
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Die verrottete Deutsche Bundespost 
Mittwoch, August 6, 2025, 10:32 - Sonstiges
gepostet von Nils
Die Post.
Einstmals ein Pfeiler der Gesellschaft, mit einem Postamt, aus Messing und Marmor mit pünktlicher und zuverlässiger Zustellung.

Heute: nichts! - weder Postämter noch Zustellungen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/post-pakete-beschwerden-104.html
Die Preise werden teurer, das Ankommen der Briefe ein Glücksspiel.



In den vergangenen Jahren kam es immer mal wieder vor, dass ein Brief auf dem Postweg verloren ging. Bei 200 Sendungen im Jahr vieleicht zwei. Seit einem Jahr häufen sich die Kundenbeschwerden über nicht angekommene oder viel zu spät gelieferte Post. Mittlerweile verlieren wir 2 Sendungen pro Woche.
Unsere einzige Antwort darauf ist es, zukünftig alles per Paketpost zu versenden.
Auch wenn nur ein Tütchen Samen bestellt wird werden ab dem heutigen Tag 5,-€ Porto fällig.

Am Ende wird die Briefpost wohl eingestellt werden, wie das Beispiel Dänemark vormacht. Genau da will die Deutsche Post wohl auch hin, indem Sie den Service absichtlich an die Wand fahren lässt.

DANKE POST. SAULADEN. KAPUTTGESPART. MARODE.

Desillusioniert
Euer 𝕾𝖆𝖒𝖊𝖓 𝕬𝖓𝖉𝖗𝖊𝖆𝖘

P.S. Den hier hätte ich fast vergessen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Pratchett_%E2%80%93_Ab_die_Post
Ab die Post, ein Film / Roman meines Lieblingsautors Terry Pratchett zu genau diesem Thema.

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Mindestlohn und Inflation 
Montag, August 4, 2025, 09:39 - Sonstiges
gepostet von Nils
Letzte Woche sah ich folgende Nachricht:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflationsrate-deutschland-juli-energie-nahrungsmittel-preise-100.html

Zitat Tagesschau:
Während Energie erneut deutlich weniger kostete, zogen die Preise für Dienstleistungen und Nahrungsmittel überdurchschnittlich an.


Und natürlich errreichten mich von meinen Händlern die ersten Preislisten für die Herbstsaison. Ich war nicht überrascht (+10%).

Und ja, das steht in direktem Zusammenhang hiermit:


Die Lohnkosten sind in zunehmendem Maße verantwortlich für die Preisgestaltung.

Der errechnete Kalkulator für ein Produkt, welches aus einen Einkaufspreis einen Verkaufspreis macht muss all diese Faktoren beinhalten: Miete, Verderb, Lohn, Strom, etc.
Ich gebe ein Beispiel: Eine Schaufel kostet 10 € im Einkauf und lagert 1/2 Jahr im Regal bevor sie wieder verkauft wird. Sie kann nicht verderben, also ist kein Verderb einzurechnen wie bei Pflanzen. In diesem halben Jahr zahle ich Löhne und natürlich auch Strom, Telefon und 10000 kleine andere Dinge, die nicht direkt auf den Kaufpreis eingerechnet werden können. Also errechne ich einen Kalkulator, mit dem ich alle Preise einer Warenruppe berechne. Bei Geräten sind das 60% Aufschlag. Also werden aus 10 € - 16 €. Papa Staat verlangt 19% Umsatzsteuer, die ich als durchlaufenden posten obendrauf packen muss: Also kostet die Schippe jetzt 19 €. .
Bei Mindestlohnerhöhungen werden zwei Faktoren verändert: Der Einkaufspreis erhöht sich, da mein Lieferant dieses einpreist und in meinem Laden muss ich den Kalkulator anpassen, da ich auch gestiegene Lohnkosten haabe.
Ich betone, dass ich mehr als Mindestlohn zahle, aber da das so bleiben soll, muss ich natürlich höhere Löhne zahlen...

Also kostet die Schippe jetzt nicht mehr 10 sondern 11 € im Einkauf und mein Kalkulator steig von 1,6 auf 1,7
und siehe da, die schippe kostet nun 22,30 €, ein sattes plus von 17 %

Ihr seht, dass jetzt schon der künftige Mindestlohn in die neuen Preise eingerechnet werden. Überall!

Das wird ein harter Winter, wenn von den 8 % Mindestlohnerhöhungen beim Mindestlohnempfänger 17 % höhere Preise ankommen.

Wie begegnen wir dem?
Laut Makiw zwingt die Inflation Haushalte dazu, neu zu überdenken, wie sie ihr Geld ausgeben – sie müssen Konsumalternativen neu abwägen. Haushalte sparen mehr oder konsumieren selektiver.

Gleichzeitig gibt es aber auch mehr Geld, was kurzfristig die Nachfrage steigen lässt.

Am Ende wird sich alles wieder 0 auf 0 aufgehen. Außer dass alle Preise 15 % höher sein werden, und die meisten auch 15% mehr in der Tasche haben.

Eine Nullnummer. Bei der kurzfristige Effekte zu Lasten derer gehen, die nicht vorher sparen können.

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